Die Solartechnologie entwickelt sich rasant weiter. Neue Zelltechnologien, innovative Anwendungen und intelligente Systeme veraendern den Markt grundlegend. Wir stellen die wichtigsten Trends vor, die 2026 und darueber hinaus den Schweizer Solarmarkt praegen werden.
Perowskit-Tandemzellen
Perowskit-Solarzellen gelten als die groesste Innovation seit Jahren. In Kombination mit herkoemmlichen Siliziumzellen als Tandemzelle erreichen sie Wirkungsgrade von ueber 30 Prozent im Labor. Schweizer Forschungsinstitute wie die EPFL und CSEM sind fuehrend in dieser Technologie. Erste kommerzielle Produkte werden fuer 2027-2028 erwartet.
Bifaziale Module
Bifaziale Module nutzen das Licht von beiden Seiten und erzeugen so bis zu 30 Prozent mehr Strom als herkoemmliche Module. Besonders auf Flachdaechern mit heller Oberflaeche und bei Schnee entfalten sie ihr Potenzial. Immer mehr Hersteller bieten bifaziale Varianten an, die preislich kaum mehr kosten als einseitige Module.
TOPCon verdraengt PERC
Die TOPCon-Zelltechnologie loest PERC als Standard ab. Mit hoeheren Wirkungsgraden bei nur marginal hoeheren Produktionskosten bietet TOPCon ein besseres Preis-Leistungs-Verhaeltnis. Bis Ende 2026 werden die meisten neuen Module TOPCon-Zellen enthalten.
Agri-Photovoltaik
Die Kombination von Landwirtschaft und Solarenergie gewinnt in der Schweiz an Bedeutung. Semitrancparente Module ueber Obstplantagen oder aufgestaenderte Systeme auf Weideland ermoeglichen die doppelte Nutzung der Flaeche. Die Schweiz hat dafuer spezielle Foerderprogramme aufgelegt.
KI-gestuetztes Energiemanagement
Kuenstliche Intelligenz optimiert den Eigenverbrauch durch Vorhersage von Wetter, Verbrauch und Strompreisen. Systeme lernen die Gewohnheiten der Bewohner und steuern Speicher, Waermepumpe und Wallbox vorausschauend. Dies erhoet den Eigenverbrauch um weitere 5 bis 10 Prozentpunkte.
Fassaden-PV und Building-Integrated PV
Solarmodule in Fassaden integriert werden zunehmend attraktiver. Neue Produkte bieten verschiedene Farben und Texturen, die sich harmonisch in die Gebaeudearchitektur einfuegen. In der Schweiz treibt die Solaragentur die BIPV-Technologie aktiv voran.
Alpine Solaranlagen
Die Schweiz setzt verstaerkt auf grosse Solaranlagen in den Alpen. Der Vorteil: Im Winter, wenn der Strombedarf am hoechsten ist, produzieren alpine Anlagen dank Reflexion vom Schnee und duennerer Atmosphaere bis zu 50 Prozent mehr Strom als Anlagen im Mittelland. Projekte wie die Anlage an der Muttsee-Staumauer zeigen das Potenzial.
Fazit
Die Solartechnologie wird immer effizienter und vielseitiger. Fuer Hauseigentuemer bedeutet dies: Die heutige Technologie ist bereits ausgezeichnet und wirtschaftlich. Wer auf die naechste Generation wartet, verzichtet auf Jahre kostenloser Stromerzeugung. Investieren Sie jetzt und profitieren Sie von den aktuellen Foerderungen.
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